2009
08.01
Phobos und Deimos sind die zwei natürlichen Satelliten des Mars. Bereits 1877 wurden sie entdeckt. Deimos wird manchmal auch als Mars II bezeichnet. Er ist derjenige Marsmond, der weiter entfernt ist und auf einer nahezu kreisförmigen Umlaufbahn den Mars umrundet. Dazu benötigt er einen Tag, sechs Stunden und 18 Minuten. Seine Umlaufbahn hat einen Radius von 23.459 km.
Da Deimos sehr nah am Mars rotiert, ist er von der Erde aus kaum zu erkennen. Er steht in einem durchschnittlichen Winkel von 53 Bogensekunden zur Marsoberfläche. Deimos wendet sich dem Mars immer mit der gleichen Seite zu. Grund dafür ist die so genannte gebundene Rotation des Satelliten.
Deimos gehört zu den sehr dunklen Satelliten im Universum und ist auch deshalb von der Erde aus schwer zu erkennen. Anders als Phobos ist Deimos auch relativ klein. Er misst lediglich 15 x 12,2 x 11 km. Seine Form ist sehr unregelmäßig. Wissenschaftler vermuten, dass beide Mars-Satelliten ursprünglich Asteroide waren.
Der Mars-Satellit Deimos ist vollständig mit Staub bedeckt, dem Regolith. Dies ist uns bereits als Material vom Mond bekannt. Kohlenstoffreiche Felsen und Eis prägen sein Aussehen.
Schon früh vermuteten die Menschen Marsmonde. In der Literatur erscheinen schon 150 Jahre vor ihrer Entdeckung Hinweise darauf. Vermutlich stammen diese aus Überlegungen Keplers, der naturwissenschaftlich analysierte, dass aufgrund einer existierenden Ausgewogenheit im Kosmos zwei Satelliten um den Mars kreisen müssten. Zwei Krater des Deimos wurden deshalb nach den Autoren Swift und Voltaire benannt.
1977 wurden Deimos und Phobos erstmals von der Marssonde Viking I fotografiert. Seitdem wissen wir Genaueres über Größe, Beschaffenheit und Aussehen der Mars-Satelliten.
2009
08.01
Der Mars, als vierter Planet in unserem Sonnensystem und von den alten Römern nach ihrem Kriegsgott benannt, besitzt zwei Monde, von denen der Innere, Phobos, der interessantere ist.
Er und sein Bruder Deimos wurden erst im Jahr 1877 vom amerikanischen Astronomen Asaph Hall entdeckt. Diese doch recht späte Entdeckung wird wohl auf die geringe Größe der beiden Monde, nämlich im Durchmesser 22 und 12 Kilometer zurückzuführen sein, da die damaligen Teleskope nicht solche Leistungen brachten wie die heutigen.
Phobos, der innere Mond umrundet den Mars in einer Höhe von etwa 9000 Kilometern und das in 7 Stunden und 39 Minuten und geht daher pro Marstag zweimal auf und zweimal unter.
Glaubt man den Astronomen, so sieht er aus wie eine schlecht gewachsene Kartoffel und nicht so rund wie unser Mond. Vermutlich hat die Entstehung beider Monde nichts mit der Entstehung des Planeten zu tun, sondern wurden als Asteroiden irgendwann von ihm eingefangen. Die Oberfläche ist mit Kratern übersät, bietet aber ansonsten, vor allem den Hobbyastronomen, keine nennenswerten Besonderheiten.
Die Zukunft von Phobos ist keine Gute, denn durch seine Spiralbahn in Richtung Mars, er verringert pro 100 Jahre den Abstand vom Mars immerhin um 9 Meter, wird er nach den Gesetzen der Astrophysik in etwa 50 Millionen Jahren mit einem Crash auf der Planetenoberfläche sein Dasein beenden. Es ist aber auch möglich, dass er vor dem Absturz von den Gezeitenkräften des Mars zerrissen wird und einen vorübergehenden Marsring, bestehend aus den Überresten des Mondes, bildet, der aber nach einiger Zeit wieder verschwindet.
Im Vergleich der beiden Monde zeigt sich, dass Phobos, schon aufgrund seiner Oberflächengestaltung, der weitaus interessantere ist und auch von der NASA als möglicher Landeplatz und Basis für zukünftige Marsmissionen favorisiert wird.
2009
08.01
Der Mars ist ein erdähnlicher Planet und verfügt als Planet im inneren Sonnensystem über zwei Monde – Phobos und Deimos, auch “Furcht” und “Schrecken” genannt. Es ist anzumerken, dass die Monde stets nach griechischen Sagengestalten benannt werden. Es handelt sich hierbei um zwei Sklaven des griechischen Kriegsgottes Ares, die dessen Kriegswagen zogen.
Beide Monde wurden im Jahre 1877 durch den amerikanischen Astronomen Asaph Hall entdeckt. Allerdings gelang es bereits 1750 dem bekannten Philosophen und Wissenschaftler Voltaire, ihre Existenz (fiktiv) zu benennen. Bemerkenswert ist die weitgehende Überschneidung von Charakteristika und Bahndaten des realen Vorbildes mit der literarischen Umsetzung. Zwanzig Jahre zuvor wurden die Monde erstmals im Roman “Gullivers Reisen” benannt.
Interessant ist desweiteren, dass beide Monde in ihrer aktuellen Form nicht ewig existieren werden. Durch die Wechselwirkung der Gezeiten wird Phobos in einigen Millionen Jahren auf den Planeten stürzen. Dies hängt mit der wesentlich kürzeren Umlaufzeit des Planeten im Verhältnis zu der des Mars zusammen, zumal er nur 6000km vom Mars entfernt ist. Dadurch kann das Magnetfeld des Mars, welches schwach ausgeprägt ist, den Planeten immer weiter anziehen. Indessen droht dem anderen Mond Deimos das gegensätzliche Schicksal – durch seine etwas längere Umlaufzeit wird er irgendwann der Anziehungskraft des Mars entfliehen und aus seiner natürlichen Umlaufbahn ausgestoßen.
Beide Monde sind im Laufe der wissenschaftlichen Erforschung ins Blickfeld gerückt, weil Wasservorkommen auf ihrer Oberfläche vermutet werden. Inwieweit dies Spekulation ist, werden die kommenden Expeditionen zeigen.
2009
07.14
Der Marsmond Phobos ist der größere der beiden Monde. Sein Name, Phobos, bedeutet Furcht. Der Marsmond Deimos, sein Name bedeutet Schrecken, ist der kleinere der beiden Monde. In Zukunft wird es an dieser Stelle ausführliche Informationen zu den Monden des Mars, sowie die Visionen, Theorien von Jonathan Swift und den Entdecker Asaph Hall geben.
Eines kann ich Ihnen aber bereits jetzt verraten: Deimos und Phobos sind vergleichsweise kleine Monde, Satelliten. Sie sind nicht mit dem Planeten zusammen entstanden, sondern sind vermutlich nachträglich eingefangene Asteroiden.